Geschrieben von Anne

Arbeiten im Homeoffice:
So machst Du es richtig!

Immer mehr Arbeitgeber ermöglichen ihren Mitarbeitern das Arbeiten aus dem Homeoffice. Dieser Aufwärts-Trend ist seit dem Beginn der Pandemie auch weiterhin auf dem Vormarsch. Homeoffice klingt dabei für die meisten erstmal nach weniger Stress, flexiblen Arbeitszeiten und mehr Freizeit. Doch auch die andere Seite der Medaille sollte in Betracht gezogen werden, wenn die Debatte aufflammt, ob ein Homeoffice-Arbeiten gewünscht ist. In unserem Blogbeitrag möchten wir Dir erklären, welche Vor- und Nachteile das Arbeiten von zu Hause mit sich bringen kann und Dir Tipps geben, wie Du möglichst produktiv an deinem Heim-Arbeitsplatz arbeiten kannst. Außerdem erfährst Du, warum das, was wir unter „Homeoffice“ verstehen, gar kein wirkliches Homeoffice ist.

Arbeiten im Homeoffice – Was heißt das eigentlich?

Gute Frage, eine genaue Definition dazu, was Homeoffice eigentlich bedeutet, ist schwer zu finden. Der Begriff, wie wir ihn im heutigen Kontext verwenden, hat nämlich gar nicht so wirklich etwas mit dem tatsächlichen Homeoffice zu tun. Das, was während der Pandemie immer wieder empfohlen wurde, fällt eher unter den Begriff des mobilen Arbeitens. Mobiles Arbeiten, Homeoffice – was davon ist nun was? Mobiles Arbeiten ist die korrekte Bezeichnung dafür, wenn in Corona-Zeiten von zu Hause gearbeitet werden soll. Dabei handelt es sich um eine temporäre Umstellung des Arbeitsortes, daher sind Arbeitgeber auch nicht dazu verpflichtet für die Ausstattung der Beschäftigten mit Technik und Hardware für zu Hause zu sorgen, eben weil die mobile Arbeit nur für einen bestimmten Zeitabschnitt festgelegt wird. Tatsächliches Homeoffice nennt man auch Telearbeit. Dabei handelt es sich um die dauerhafte Einrichtung eines Arbeitsplatzes in den eigenen vier Wänden. Dieser Arbeitsplatz muss vollwertig ausgestattet sein, damit das Arbeiten im Homeoffice jederzeit und auf lange Sicht sichergestellt werden kann. Wer also mit Campingstuhl am Frühstückstisch sitzt, arbeitet genau genommen nicht im Homeoffice, sondern mobil. „Mobil“ bezieht sich dabei nicht auf eine physische Fortbewegung, sondern auf einen zeitlich befristeten Arbeitsplatzwechsel. Um hier aber keine weitere Verwirrung zu stiften, wird für den restlichen Verlauf des Blogbeitrages der Begriff „Homeoffice“ global verwendet, um das Arbeiten von zu Hause zu beschreiben.

Die Vor- und Nachteile vom Arbeiten im Homeoffice

Verständlicherweise klingt Homeoffice für viele Arbeitnehmer oder auch Studierende nach einem wahrgewordenen Traum. Keine Arbeitswege, flexiblere Zeiteinteilung und reduzierte Stresslevel sind Vorteile, mit welchen die Arbeit im Homeoffice punkten kann. Tatsächlich belegte eine Studie der Stanford Universität bereits 2015, dass das freiwillige Wechseln ins Homeoffice sogar zu einer erhöhten Produktivität führen kann, freiwillig länger gearbeitet wird und die Arbeitnehmer konzentrierter und seltener krank waren. Besonders hervorzuheben ist auch, dass Mitarbeiter, die sich freiwillig im Homeoffice befinden bzw. denen die Option gegeben wird, aus dem Homeoffice zu arbeiten, tendenziell zufriedener mit ihrer Arbeitsstelle sind, motivierter arbeiten und langfristig loyaler gegenüber ihrem Arbeitgeber bleiben. Allgemein ist das Arbeiten von zu Hause nicht nur kostensparender für die Arbeitnehmer, sondern auch besser für die Umwelt. Kein Wunder, denn dadurch würde langfristig die berühmt berüchtigte Rush Hour wegfallen – und wir alle wissen, wie nervenzehrend es zu diesen Zeiten werden kann.

Auf der anderen Seite müssen die Nachteile des Arbeitens im Homeoffice ebenfalls betrachtet werden. Denn die flexibelsten Arbeitszeiten nützen herzlich wenig, wenn sogenannte Ablenkungsfallen dafür sorgen, dass man vielleicht gar nicht erst zum Arbeiten kommt. Oben drauf kommen Einsamkeit durch die fehlenden sozialen Kontakte im Büro oder der Hochschule und Uni. Zuhause ist es generell schwieriger, das Privat- und Berufsleben strikt voneinander zu trennen, da wir es gewöhnt sind uns zu Hause von der Arbeit zu entspannen und nicht sie von dort zu verrichten Arbeiten von zu Hause bedeutet auch, dass der Bedarf an definierten Prozessen, Regeln und Richtlinien für Kommunikation und Arbeitsweisen steigt, da ein schneller Austausch mit dem Kollegen auf der anderen Seite des Tisches in dieser Weise entfällt.

5 Tipps für das Arbeiten im Homeoffice

Wie bereits erwähnt, kann das Homeoffice ungeahnte Herausforderungen und Störfaktoren zwischen Dich und das produktive Arbeiten bringen. Mit unseren 5 Tipps schaffst Du es aber ganz sicher, dich besser in der Heimarbeit zu organisieren.

Tipp 1 Das A und O beim Arbeiten von zu Hause ist, den Arbeitsalltag so gut wie möglich aufrecht zu erhalten. Damit ist gemeint, dass Du möglichst jeden Tag zu den gleichen Zeiten aufstehst und Dich fertigmachst und anziehst, als würdest Du wirklich ins Büro oder in die Uni gehen. Auf dem Sofa oder sogar vom Bett aus im Jogging-Outfit zu arbeiten ist im Homeoffice ein großes No-Go. Die geordnete Atmosphäre eines Arbeitsplatzes sollte für Dich unbedingt gegeben sein. Dazu braucht es auch nicht zwingend ein ganzes Zimmer nur als Arbeitsplatz – es reicht einen Ort zu haben, der Dir signalisiert: „Hier wird gearbeitet.“.

Tipp 2 Auch die Arbeitszeiten solltest Du dir bereits im Voraus abstecken. Bei einem „irgendwann vormittags fange ich mit dem Arbeiten an“ geht Deine Produktivität bereits in den Keller, bevor Du überhaupt mit der Arbeit begonnen hast.

Tipp 3 Mit den geregelten Arbeitszeiten geht außerdem einher, dass es wichtig ist das Privatleben von der Arbeit zu trennen, obwohl beide Aktivitäten am gleichen Ort stattfinden. Mit geregelten Arbeitszeiten hast Du auch planbar Deinen verdienten Feierabend.

Tipp 4 Außerdem gilt, Ablenkung am Arbeitsplatz zu vermeiden, auch wenn es schwerfällt. Der Kontakt zu Freunden und Familie sollte beispielsweise vermieden werden, damit die klare Linie zwischen Arbeit und Freizeit bewahrt bleibt. Dabei kann außerdem helfen, sich To-Do-Listen für den Tag anzulegen, weil Du auf diese Weise übersichtlich deine Fortschritte des Tages im Blick hast.

Tipp 5 Dein Homeoffice Arbeitsplatz sollte außerdem einen bequemen Stuhl beinhalten, auf dem Du deine Beine beispielsweise im 90 Grad Winkel halten kannst. Ausreichend Trinken und Lüften trägt auch zu Hause dazu bei, dass Du angenehm arbeiten kannst.

Arbeiten im Homeoffice bei Stadtteilliebe

Auch bei uns sind die Maßnahmen im vollen Gange, um der Ausbreitung der Pandemie entgegenzuwirken. Jedes Teammitglied kann selbstbestimmt aus dem Homeoffice arbeiten oder das Büro nutzen. Wir sprechen uns dabei gründlich ab, damit nur kleine Gruppen in den Büroräumlichkeiten zusammenkommen. Auch die Stanford Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass eine Mischung aus Homeoffice und Büro-Atmosphäre genau das Richtige ist! Das sehen wir übrigens genau so 😉

Trotz Homeoffice ist unser Team ständig dafür im Einsatz Designs unserer Kunden umzusetzen und diese frischen Ideen in Code zu übersetzen. Für eine kleine Kostprobe kannst Du dir gern einige unserer Projekte anschauen. Hast Du noch weitere Fragen zum Arbeiten im Homeoffice? Dann schreib uns gerne über unser Kontaktformular!

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